156 Anmeldungen: So viele BVJler hatte die Kolping-Schule noch nie – Berufsvorbereitungsjahr in acht Bereichen an der AKS wird immer beliebter

Adolph-Kolping-Schule Dresden
29. August 2013

156 Anmeldungen: So viele BVJler hatte die Kolping-Schule noch nie - Berufsvorbereitungsjahr in acht Bereichen an der AKS wird immer beliebter

156 Anmeldungen: So viele BVJler hatte die Kolping-Schule noch nie
Berufsvorbereitungsjahr in acht Bereichen an der AKS wird immer beliebter

Die Adolph-Kolping-Schule Dresden (AKS), Dresdens größte berufsbildende Förder- und Berufsschule mit Sitz am Weberplatz, bietet ab September 2013 wieder ein Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) an. 156 Jugendliche haben sich angemeldet, um mit Hilfe der AKS anschließend erfolgreich eine Lehre zu absolvieren. So viele BVJler gab es noch nie. Wer jetzt noch einen Platz ergattern möchte, muss auf der Warteliste auf ein Nachrücken hoffen!

Jugendliche, die an staatlichen Schulen als Problemfälle gelten und es dort vielleicht niemals zum Schul- und Ausbildungsabschluss schaffen, erhalten an der Adolph-Kolping-Schule eine zweite Chance. Das hat sich mittlerweile offenbar herumgesprochen, so dass die Zahl der BVJler deutlich gestiegen ist. Im BVJ an der Kolping-Schule erhalten Schüler die Möglichkeit, den Hauptschulabschluss nachzuholen und dabei verschiedene Berufszweige kennenzulernen. Die BVJler wählen dafür zwei Fachgebiete aus acht Berufsfeldern aus. Zur Wahl stehen Bau-, Holz- oder Metalltechnik, Farbtechnik und Raumgestaltung, Ernährung und Hauswirtschaft, Körperpflege und Kosmetik, Gartenbau und Agrarwirtschaft sowie Wirtschaft, Verwaltung und Verkauf.

Während des BVJ arbeiten die Schüler in den gewählten Fachbereichen sowohl theoretisch als auch praktisch. „Unser Ziel ist es, dass die Schüler herausfinden, welches Berufsbild ihnen Spaß macht, so dass sie danach mit besonders großer Motivation eine erfolgreiche Ausbildung absolvieren können. Denn nur, wer die passende Lehre findet, kann diese auch erfolgreich abschließen“, weiß Schulleiter Lothar Großmann. Da die Schüler in beiden Bereichen auch jeweils ein Praktikum absolvieren müssen, können sie hier den Firmenchefs ihr praktisches Talent beweisen und so mit etwas Glück sogar eine betriebliche Ausbildung erhalten. 17 BVJlern der Kolping-Schule ist das in diesem Jahr gelungen. „Das ist für uns eine sehr gute Zahl, denn viele Betriebe scheuen sich trotz Fachkräftemangels leider immer noch davor, leistungsschwachen Schülern eine Chance zu geben. Wir merken bei uns in der Schule jedoch tagtäglich, dass viele Jugendliche zu guten Leistungen fähig sind, wenn man ihnen die Gelegenheit dazu gibt und an sie glaubt. Wichtig ist natürlich auch, dass sie einen Beruf finden, der ihnen Spaß macht“, so Bianca Pilch, stellvertretende Schulleiterin.

Den theoretischen Teil der Ausbildung können die Schüler im Anschluss an das BVJ auch an der Kolping-Schule machen: „Wir bieten derzeit Berufsschulunterricht in 18 verschiedenen Ausbildungsberufen an. Ausgebildet werden beispielsweise Verkäufer, Beiköche, Fachlageristen oder Bauten- und Objektbeschichter. Anders als an staatlichen Berufsschulen dauert die Ausbildung bei uns jedoch drei statt zwei Jahre, so dass auch benachteiligte und schwächere Schüler die Ausbildung erfolgreich abschließen können“, erklärt Frau Pilch. Das Konzept der Kolping-Schule kommt auch bei Ausbildungsbetrieben hervorragend an: „Viele Betriebe schicken ihre Azubis für die theoretische Ausbildung direkt zu uns“, verrät Lothar Großmann.

Weitere Infos: www.aksdresden.de

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