BVJ als Einstieg in die duale Ausbildung – Motivierte Schüler der Adolph-Kolping-Schule bekommen übers BVJ eine Ausbildung bei namhaften Firmen

Adolph-Kolping-Schule Dresden
18. Juni 2013

BVJ als Einstieg in die duale Ausbildung - Motivierte Schüler der Adolph-Kolping-Schule bekommen übers BVJ eine Ausbildung bei namhaften Firmen

BVJ als Einstieg in die duale Ausbildung
Motivierte Schüler der Adolph-Kolping-Schule bekommen übers BVJ eine Ausbildung bei namhaften Firmen

Die Adolph-Kolping-Schule (AKS), berufsbildende Förder- und Berufsschule, bringt Jugendliche auf den richtigen Weg: Viele der Schüler würden an staatlichen Schulen als Problemfälle gelten. An der Kolping-Schule lernen sie wieder, dass Schule Spaß macht und erzielen gute Abschlussquoten. Wer sich bemüht, erhält sogar direkt nach dem Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) eine duale Ausbildung. So ist es auch bei Martin Grzesik (16). Er hat gerade sein Praktikum in der Sächsischen Haustechnik Dresden KG in Klipphausen absolviert und nun schon einen Ausbildungsvertrag ab August in der Tasche.

„Wir geben jedem eine Chance und arbeiten sehr eng und persönlich mit den Schülern zusammen“, erläutert Lothar Großmann, Schulleiter der Adolph-Kolping-Schule, das Erfolgskonzept. Jugendliche können an der AKS sowohl Berufsschulunterricht in 20 verschiedenen Berufen als auch vielfältige berufsvorbereitende Maßnahmen machen. Ausgebildet werden beispielsweise Verkäufer, Beiköche oder Fachlageristen. Eine der berufsvorbereitenden Maßnahmen ist das Berufsvorbereitungsjahr (BVJ). „Die Jugendlichen können sich dabei in zwei der acht Berufsfelder Holztechnik, Farbtechnik/Raumgestaltung, Ernährung/Hauswirtschaft, Wirtschaft/Verwaltung, Agrarwirtschaft, Metalltechnik, Körperpflege/Kosmetik sowie Bautechnik ausprobieren. So finden sie heraus, was ihnen Spaß macht, das erhöht deutlich die Chancen auf einen erfolgreichen Abschluss der anschließenden Berufsausbildung“, erläutert Schulleiter Lothar Großmann. In beiden gewählten Bereichen absolvieren die Schüler jeweils zwei Praktika. „Wer sich hier von seiner besten Seite zeigt, erhält nicht selten direkt einen Ausbildungsvertrag und kann so den Wunschberuf dual, also teils im Unternehmen und teils in der Berufsschule erlernen“, verrät Bianca Pilch, stellvertretende Schulleiterin.

Andreas Viehrig, Betriebsleiter für Logistik (links) hilft Martin Grzesik (16) in der Sächsischen Haustechnik Dresden KG in Klipphausen welche Produkte im Lagerregal an welcher Stelle zu finden sind.
Andreas Viehrig, Betriebsleiter für Logistik (links) hilft Martin Grzesik (16) in der Sächsischen Haustechnik Dresden KG in Klipphausen welche Produkte im Lagerregal an welcher Stelle zu finden sind.
Bildquelle: MEDIENKONTOR

Genauso war es bei Martin Grzesik. Der 16-Jährige macht derzeit ein BVJ an der Kolping-Schule im Bereich Wirtschaft und Verwaltung. Sein Praktikum absolvierte er in der Sächsischen Haustechnik Dresden KG in Klipphausen. Den Kontakt hatte die AKS hergestellt. „Die Arbeit hat mir von Anfang an sehr viel Spaß gemacht, es gab eigentlich nichts, das ich nicht mochte. Und auch die Kollegen waren alle sehr nett“, so der junge Mann. Andreas Viehrig, Betriebsleiter für Logistik  in der Sächsischen Haustechnik Dresden KG, war mit der Arbeit des Praktikanten sehr zufrieden und bot ihm eine Ausbildung im Unternehmen an. „Es fällt schon auf, wenn jemand sich engagiert zeigt. Es ist sehr schwer, geeignete Auszubildende zu bekommen. Wir haben gemerkt, dass gute Noten bei der Wahl nicht alles sind. Wichtiger ist, ob jemand auch in der Praxis Leistung zeigt. Genau das hat Martin Grzesik bewiesen. Wenn er sich auch in der Ausbildung weiter so anstrengt wie bisher, werden wir ihn in jedem Fall übernehmen“, verspricht Andreas Viehrig.

Beginn der dualen Ausbildung zum Fachlageristen wird nun am 1. August sein. Anders als an staatlichen Berufsschulen dauert die Ausbildung an der Kolping-Schule drei statt zwei Jahre, so dass auch schwächere Schüler die Ausbildung erfolgreich abschließen. Auch der Wechsel von Theorie und Praxis ist anders: „Wir machen keinen Blockunterricht, denn dann haben die Schüler jedes Mal große Teile des Erlernten schon wieder vergessen. Stattdessen besuchen unsere Schüler jede Woche drei Tage lang den Ausbildungsbetrieb und zwei Tage unsere Schule“, erläutert Bianca Pilch.

Weitere Informationen: Tel. 0351 / 47 89 50 und www.aksdd.de

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