Statt Hartz IV die passende Ausbildung machen: Förderschüler gehen „schnuppern“! Kolping-Schule bot heute Dresdner und Heidenauer Förderschülern Praxistage

Adolph-Kolping-Schule Dresden
20. Februar 2013

Statt Hartz IV die passende Ausbildung machen: Förderschüler gehen „schnuppern“! Kolping-Schule bot heute Dresdner und Heidenauer Förderschülern Praxistage

Statt Hartz IV die passende Ausbildung machen: Förderschüler gehen „schnuppern“!
Kolping-Schule bot heute Dresdner und Heidenauer Förderschülern Praxistage

Alle können es schaffen! Die Adolph-Kolping-Schule Dresden (AKS) macht aus Schulabbrechern und Problemschülern Spitzenschüler. Doch das wissen viele Jugendliche leider noch nicht. Heute führte die Schule mit Förderschülern der achten und neunten Klassen der Dinglingerschule aus Dresden und der Heidenauer Erich-Stötzner-Schule berufspraktische Tage durch. Noch bis zum 8. März haben speziell Förderschüler die Möglichkeit, ein bis zwei Tage lang gemeinsam mit ihren Lehrern in allen Fachbereichen am fachpraktischen Unterricht teilzunehmen. Denn nur wer die passende Lehre findet, kann diese auch erfolgreich abschließen.

„Wir haben diese besonderen Tage im vorletzten Jahr zum ersten Mal angeboten und waren völlig beeindruckt von der enormen Resonanz. Daher gibt es in diesem Jahr wieder zwei Durchgänge mit berufspraktischen Tagen. Beide sind bereits restlos ausgebucht“, freut sich Bianca Pilch, stellvertretende Schulleiterin der Kolping-Schule. Die Schule ist eine private berufsbildende Förderschule und bietet neben Berufsschulunterricht in 20 Ausbildungsberufen auch vielfältige Maßnahmen der Berufsvorbereitung. „Damit den Schülern der Übergang von den Schulen zur Lernförderung in die Berufsschule gelingt, sollten sie schon früh einen praktischen Einblick in eine Berufsschule werfen. Diese Gelegenheit bieten wir den Förderschülern mit unseren ‚Schnuppertagen’“, so Bianca Pilch.

Zu den ersten Schnuppertagen im Februar und März sind 306 Schüler aus Dresden, Heidenau, Pirna, Großenhain, Meißen, Freital und Hohnstein/OT Ehrenberg angemeldet. Zum zweiten Durchlauf vom 27. Mai bis zum 11. Juni sind zudem auch Schüler aus Bischofswerda und Radeberg angemeldet. Während der „Berufspraktischen Tage“ können die Förderschüler einen ganzen Schultag lang praktische Erfahrungen in der Kolping-Schule sammeln. „Die Jugendlichen können sich dabei in den acht Berufsfeldern Holztechnik, Farbtechnik und Raumgestaltung, Ernährung und Hauswirtschaft, Wirtschaft/Verwaltung und Verkauf, Gartenbau und Agrarwirtschaft, Metalltechnik, Körperpflege/Kosmetik sowie Bautechnik ausprobieren“, erläutert Pilch. Einige Schüler waren heute sehr begeistert, wissen nun schon genau, was sie später werden wollen. Andere sind ernüchtert und ahnen, dass sie sich besser für einen anderen Beruf entscheiden sollten: „Also Gärtner ist gar nichts für mich“, weiß jetzt der 14-jährige Jonny Dietzsch aus Heidenau. Pascal Matthes hingegen war im Bereich Hauswirtschaft sichtlich im richtigen Element: „Ich helfe auch zu Hause immer mit“, berichtet der 16-Jährige. „Das ist genau das, was wir mit den berufspraktischen Tagen erreichen wollen“, freut sich Bianca Pilch, stellvertretende Leiterin der Adolph-Kolping-Schule Dresden. „Auf diese Weise sind die Chancen auf einen erfolgreichen Abschluss gleich viel höher, denn nur wer die passende Lehre findet, kann diese auch erfolgreich abschließen“, erläutert Pilch.

Weitere Infos: www.aksdresden.de

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