Dresdner BNI-Chapter empfiehlt seit fünf Jahren – Seit 2008 trifft sich die „August der Starke“-Gruppe jeden Donnerstag

BNI Deutschland Südost
2. Mai 2013

Dresdner BNI-Chapter empfiehlt seit fünf Jahren - Seit 2008 trifft sich die „August der Starke“-Gruppe jeden Donnerstag

Dresdner BNI-Chapter empfiehlt seit fünf Jahren
Seit 2008 trifft sich die „August der Starke“-Gruppe jeden Donnerstag

Fünf Jahre Geschäftsempfehlungen, fünf Jahre Gewinnen neuer Kunden, fünf Jahre gemeinsames Frühstücken. Das Chapter „August der Starke“ des Unternehmernetzwerks „BNI Deutschland Südost“ trifft sich seit dem 24. April 2008, also seit fünf Jahren, um sich besser kennenzulernen und gegenseitige Empfehlungen zu geben, wenn ein Mitglied des Chapters Produkte oder Dienstleistungen eines anderen vermitteln kann. Anlässlich dieses Jubiläums fand ein gemeinsames Geburtstagsfrühstück statt, bei dem sich auch das Hilton Dresden für die Treue zum Hotel mit einer Geburtstagstorte bedankt hat.

Wir stark die Gruppe in den letzten Jahren zusammen- und gewachsen ist, macht Jens Fiedler, Regionaldirektor des „BNI Deutschland Südost“, deutlich: „Ich erinnere mich noch, wie alles in meinem Dresdner Büro auf der Fritz-Meinhardt-Straße angefangen hat. Die Brötchen für das Frühstück bereitete dabei meine Mutter vor.“ Als Dank für diese Unterstützung hat er seine Mutter an diesem Morgen mit eingeladen. Mittlerweile ist das ganze Chapter wie eine große Familie zusammengewachsen, in der jeder jedem hilft und alle füreinander da sind.

Das Unternehmernetzwerk „BNI Deutschland Südost“ wurde am 13. September 2007 ins Leben gerufen. Getreu dem Motto: „Wer gibt, gewinnt“, basiert BNI weltweit bereits seit 27 Jahren auf dem Prinzip gegenseitiger Geschäftsempfehlungen. Vier Chapter gibt es in Dresden, zwei in Chemnitz sowie je eines in Radebeul, Bautzen, Görlitz, Radeberg und Leipzig.

Hintergrund:
BNI – Business Network International ist die Organisation für Geschäftsempfehlungen mit mehr als  25 Jahren Erfahrung. Für die Mitglieder gilt die Besonderheit, dass jede Berufssparte nur ein einziges Mal pro Chapter (Gruppe) vertreten sein darf. Mit über 146.000 Mitgliedern in über 6.200 Chaptern ist BNI die erfolgreichste Plattform für Kontakte und Geschäftsempfehlungen weltweit.

Weitere Infos: www.bni-so.de

Aus Liebe zur Architektur … Die Ingenieurskunst kann dazu beitragen, dass wir kühne Konstruktionen, energieeffiziente und intuitive Gebäudetechnologien verwirklichen.

GPAC Gerd Priebe Architects & Consultants
26. April 2013

Aus Liebe zur Architektur … Die Ingenieurskunst kann dazu beitragen, dass wir kühne Konstruktionen, energieeffiziente und intuitive Gebäudetechnologien verwirklichen_

Aus Liebe zur Architektur …
Die Ingenieurskunst kann dazu beitragen, dass wir kühne Konstruktionen, energieeffiziente und intuitive Gebäudetechnologien verwirklichen

Fragen Sie sich auch oft, weshalb Gebäude so aussehen wie sie aussehen, weshalb sie nicht schöner, interessanter oder inspirierender sind, weshalb doch immer wieder viele Gebäude einander ähneln, als hätte jemand einen ungeschriebenen Kopiercode zu Grunde gelegt? Dies erscheint jedoch nur auf den ersten Blick so. In Wahrheit streben sie alle nach dem Einzigartigen, nach der Unverwechselbarkeit, auch wenn diese sich dann nur darauf beschränkt, die Haustür oder die Fassade andersfarbig als der Nachbar zu streichen. Der Drang nach Individualität ist nicht nur ein Wunsch, er ist uns ein Bedürfnis und dennoch scheint es in der Architektur immer weniger Individualität zu geben. Vieles kommt mir beliebig und auswechselbar, manches gar seelenlos, vor.

Wenn ich Architektur betrachte, frage ich mich: Welcher Geist prägte das Gebäude? Welche Geschichte erzählt es? Unsere gebaute Welt sagt viel über uns. Architektur entsteht stets vor dem Hintergrund des kulturellen Erbes, der technologischen Errungenschaften, der wirtschaftlichen Möglichkeiten, des Erfahrungsschatzes ihrer Urheber, der Fähigkeiten und Talente ihrer Erbauer, der Verfügbarkeit der Ressourcen, der Impulse anderer Kulturen, der gesellschaftlichen Offenheit und spirituellen Entwicklung, des Regelwerkes, welches ihr zu Grunde liegt, sowie der Vision einer Zukunft.

Architektur ist damit das direkte Spiegelbild einer Gesellschaft. Sie ist der Blick in unsere Seele, eine Bestandsaufnahme unserer inneren Balance und Werte, vergleichbar einem Selbstportrait. Wir können uns jeden Tag neu entscheiden ins Theater, in die Oper oder ins Kino zu gehen. Wir entscheiden, ob wir ein Buch lesen, Musik hören oder fernsehen. Ganz anders ist das bei Architektur. Ihr können wir uns nicht entziehen. Sie ist allgegenwärtig: in der Schule, wenn wir zur Arbeit fahren, zu Hause, im Schwimmbad, in den Ferien oder bei einem Einkaufsbummel… Sie umgibt uns und wirkt auf uns und wir werden nicht gefragt, ob wir dieses oder jenes Gebäude sehen wollen oder diesen oder jenen Raum erleben möchten. Wir sind zwangsweise Betrachter und Nutzer. Als Gesellschaft tragen wir aber auch die Verantwortung für die Architektur, die wir verwirklichen.

In den letzten Jahren war ich häufig als Architekt in Algier tätig, welches als die Perle am Mittelmeer gilt. Die Arbeit in einem fremden Kulturkreis eröffnete mir viele inspirierende Einblicke. Ich durfte das Blanc Alger (weißes Algier) kennenlernen, welches vornehmlich von einer weißdominierten Architektur mit blau- und türkisfarbenen Fensterrahmen und Klappläden geprägt wird. Die Verbundenheit zwischen den Gebäuden offenbart sich ganz selbstverständlich und eröffnet eine unglaubliche Vielfalt individuell geprägter Gebäudegestaltung, die mich sehr beeindruckt hat. Eine Augenweide, auch wenn der Zustand der Gebäude nicht immer der beste ist, ist die Qualität und das übergeordnete Ganze ist deutlich erkennbar. Eine Aura vielschichtiger Lebendigkeit an Plastizität, Gestaltungsformen und Räumen ist erlebbar.

Gleiches finden wir auch in Dresden, z.B. in der Gartenstadt Hellerau, ein Kleinod, das in seiner Mannigfaltigkeit eine Einheit darstellt. Weshalb ist dies so? Die Gebäude stehen alle in Beziehung zueinander. Sie sind keine Unikate, die losgelöst, wie bei einer Musterhausausstellung, beziehungslos im Raum stehen. Häuser, Straßenräume und Gärten wirken als Ganzes zusammen. Selbst Kennzeichnungen an Geschäften orientieren sich hier an der Architektur.

Beide Beispiele sind mit völlig unterschiedlichen Motivationen entstanden. Was diese eint, ist ihre bis heute gültige städtebauliche Qualität, welche von einem tiefen Verständnis der Raumbildung und der menschlichen Bedürfnisse geprägt ist, und somit die Grundlage eines urbanen Beziehungsgeflechtes bildet. Bis heute ist erkennbar aus welchen klaren und kraftvollen Vorstellung heraus ihre Urheber agiert haben.

Ganz anders die Stadt Brasilia, welche ich nach meinem Besuch bei Oscar Niemeyer in Rio de Janeiro im Jahre 2006 besuchte und der mir ermöglichte, verschiedene Gebäude in Brasilia zu besichtigen. Hier stehen großartige Zeugen einer modernen, kraftvollen wie überaus eleganten und visionären Architektur. Viele davon sind von Oscar Niemeyer. Spürbar ist der Aufbruch in eine neue Welt. Jedes für sich ist ein Juwel und es ist eine Freude, diese Objekte zu erleben. Deutlich spürbar ist jedoch auch die Beziehungslosigkeit der Gebäude untereinander und damit die fehlende Urbanität im städtebaulichen Gefüge. Ich habe in Brasilia verstanden, dass sich diese Gesellschaft zum Entstehungszeitpunkt ihrer Hauptstadt im Findungsprozess befand.

Architektur im städtischen Kontext lebt von der Beziehung der Gebäude untereinander, von einem ganzheitlichen Gestaltungskanon, der ein Miteinander verkörpert, der die Stärke besitzt, Individualität zuzulassen, und Identität fördert. Als Menschen sind wir Sinneswesen und wir sehnen uns nach Liebe, Anerkennung, Sicherheit und nach Beziehungen zu anderen. Dort, wo Beziehung fehlt, entsteht Abgrenzung, Isolation und Disharmonie – so auch in der Architektur. Ein Nebeneinander, entwurzelt und orientierungslos, und ein immer stärker werdender Drang nach Wahrnehmung enden in einer verlorenen Architektur, wo wir vergeblich nach Qualitäten und Sinnesfreuden suchen. Gute Architektur braucht Raum und Beziehung und ist die Meisterleistung eines übergreifenden Zusammenwirkens von Städteplanern, Hochbauämtern, Bauverwaltungen, Soziologen und Architekten.

Architektur steht auch unter den Einflüssen globaler Entwicklungen und Veränderungen. Diese haben heute einen immer größer werdenden Einfluss auf lokale Gegebenheiten und damit auf uns. Menschen in China, Indien oder Brasilien möchten die gleichen Bedürfnisse nach einem Kühlschrank, einem Handy, einem Haus oder einer Wohnung wie Menschen bei uns oder in Europa verwirklichen. Daraus resultiert eine höhere Nachfrage nach Rohstoffen. Da unsere Ressourcen jedoch endlich sind, benötigen wir ein Umdenken im Umgang bei der Verwendung dieser, wenn wir uns unsere Lebensqualität erhalten und Gestaltungsräume wahren möchten. Daher sind wir aufgefordert, nachhaltiger zu bauen, mit weniger Ressourcen unsere Bedürfnisse zu decken, leichter und sortenreiner zu bauen, neue Materialien und Konstruktionen zu entwickeln, weniger Energie aus fossilen Rohstoffen für die Herstellung von Baustoffen einzusetzen, die Nutzung von solarer Energie weiter voranzubringen, eine neue, achtsame Architektur zu erdenken und zu verwirklichen.

Wir sehnen uns nach einer Architektur, die uns anspricht. Damit wird unser Bedürfnis nach Schönheit, Harmonie und Ausgewogenheit deutlich. Wie Aristoteles bereits feststellte „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“. Gute Architektur macht sich beim Betrachter verständlich und wir brauchen keine Meister zu sein, um sie zu verstehen. Wir haben ein angeborenes Gespür dafür, ob sich Dinge entsprechen und eine Ausgewogenheit verkörpern.

Architektur, wie ich sie verstehe, ist achtsam, sie dient dem Menschen, wahrt Maßstäblichkeit und Proportion, trägt zu einem förderlichen Miteinander bei, stillt unser Bedürfnis nach Schönheit und Harmonie genauso wie nach Praktikabilität und Nutzerfreundlichkeit. Sie bereichert unser Leben und unsere Baukultur. Sie steht im Einklang zwischen Mensch und Natur. Sie erfreut uns.

In seinem Buch „Wir sind die Wirtschaft“ beschreibt Kai Romhardt ein neues Bild des Wirtschaftens. Er verdeutlicht unsere Beziehung zum Geld. Er hinterfragt den Umgang mit Geld und erläutert die Folgen, wenn Geld nicht mehr Mittel sondern Zweck ist. Er zeichnet ein Bild des Wandels der Gelddominanz hin zu einem förderlichen Charakter des Geldes. Eine Architektur, die sich an diesem Sinn orientiert, trägt die Balance zwischen Werthaltigkeit und Lebensqualität in sich.

Aber eines braucht gute Architektur vor allem: die Verbindung zwischen der Gesellschaft und ihren Architekten. Ich habe den Eindruck, wir stehen uns sprachlos und verständnislos gegenüber. Aber Verbundenheit, Austausch und Verstehen sind die Quellen inspirierender Architektur. Wir sehen nur, was wir verstehen und wir können nur denken, was wir uns vorstellen können. Ich glaube, wir können nur gemeinsam Schöpfer guter Architektur sein, die auf der einen Seite Architekten herausfordert, selbstbewusst lebensorientierte Entwürfe zu schaffen und auf der anderen Seite die Gesellschaft motiviert, offen für neue Gedanken, Ideen und Lebenskonzepte zu sein. Im Dialog zwischen Gesellschaft und Architekten können Verständnis und Vertrauen wachsen.

Dem Leben Gestalt geben  sehe ich als meine Berufung und ich glaube, dass wir alle dazu berufen wurden, dem Leben, unserem Leben, Gestalt zu geben. Architekten können in diesem Sinne Werkzeug sein, menschlichen Bedürfnissen an die gebaute Umwelt eine Gestalt zu geben. Die Ingenieurskunst kann dazu beitragen, dass wir kühne Konstruktionen, energieeffiziente und intuitive Gebäudetechnologien verwirklichen. Forscher und Hersteller leisten ihren Beitrag, indem sie neue Materialien und Baustoffe entwickeln.

Aus Liebe zur Architektur können wir alle, Gesellschaft, Bauverwaltungen, Hochbauämter, Architekten, Ingenieure, Forscher, Hersteller und Auftraggeber die Samen streuen, damit wir uns an einer blühenden, faszinierenden und lebensfrohen Architekturlandschaft begeistern können.

Aus Liebe zur Architektur … Die Ingenieurskunst kann dazu beitragen, dass wir kühne Konstruktionen, energieeffiziente und intuitive Gebäudetechnologien verwirklichen.

Gerd Priebe
http://www.gpac.de

BNI-Gemeinschaftsstand ständig umlagert – Nicht nur das Glücksrad zog Gäste an den Stand des weltgrößten Empfehlungsnetzwerks

BNI Deutschland Südost
25. März 2013

BNI-Gemeinschaftsstand ständig umlagert - Nicht nur das Glücksrad zog Gäste an den Stand des weltgrößten Empfehlungsnetzwerks Foto zeigt einige der Unternehmer, die sich den BNI-Gemeinschaftsstand teilten mit Regionaldirektor Jens Fiedler (3. v.r.)
Bildquelle: MEDIENKONTOR

BNI-Gemeinschaftsstand ständig umlagert
Nicht nur das Glücksrad zog Gäste an den Stand des weltgrößten Empfehlungsnetzwerks

Bereits zum zweiten Mal schlossen sich im „BNI Deutschland Südost“ organsierte Unternehmer der Region zusammen und stellten erneut einen gemeinsamen Messeauftritt zur WIR 2013 in Kamenz auf die Beine.

Was letztes Jahr im Ohorner (und jetzt Radeberger) BNI-Chapter „Johann Gottlieb Fichte“ während der wöchentlichen Morgenmeetings begann, hat bereits im ersten Jahr Früchte getragen. Denn im BNI-Empfehlungsnetzwerk haben sich Firmen „kennengelernt“, die gemerkt haben, wie wichtig es ist, ein eigenes Netzwerk nutzen zu können.

Zur Messe unterstützten sich alle gegenseitig und arbeiteten Hand in Hand. So stand auch immer ein Ansprechpartner des BNI für Fragen zur Verfügung stehen, während ein anderer sein Unternehmen präsentierte. So konnte über den gesamten Messezeitraum jedes Mitgliedsunternehmen sein Unternehmen eine Stunde lang vorstellen. Zusätzlich waren immer noch weitere Ansprechpartner da, um über die vielen Möglichkeiten der BNI-Netzwerke zu informieren. Beim Glücksrad waren viele tolle Preise zu gewinnen, die von den einzelnen BNI-Mitgliedern gestellt wurden.

Regionaldirektor Jens Fiedler war vom Besucheransturm am Stand sehr überrascht. „Noch überraschter war ich davon, dass viele Unternehmer aus der Region uns bereits kannten. Viele Einladungen zu unseren wöchentlichen Meetings nach Radeberg und auch in unser Bautzner Chapter ‚Gregorius Mättig‘ wurden durch uns ausgesprochen. Der Messeauftritt war für uns als Netzwerk ein voller Erfolg und wird sich sicher auch an den Umsatzzahlen der nächsten Monate messen lassen“, so Jens Fiedler abschließend.

Hintergrund:
BNI – Business Network International ist die Organisation für Geschäftsempfehlungen mit über 25 Jahren Erfahrung. Für die Mitglieder gilt die Besonderheit, dass jede Berufssparte nur ein einziges Mal pro Chapter (Gruppe) vertreten sein darf. Mit über 145.000 Mitgliedern in 6.200 Chaptern ist BNI die erfolgreichste Plattform für Kontakte und Geschäftsempfehlungen weltweit.

Weitere Infos: www.bni-so.de

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