Stark wie ein Bär

v.l.n.r. Geschäftsführerin Nicole Tobias, Uta Meier (pädagogische Leiterin) und Jaqueline Thümmrich (Heim- und Pflegedienstleiterin) im neuen Bärenstark Kids Bildquelle: meeco Communication Services

„Bärenstark Kids – Intensivpflege für Kinder und Jugendliche“ by Pflegedienst Nicole Tobias GmbH, Dresden/Freital 6. März 2018 Stark wie ein Bär Erste stationäre Intensivpflegeeinrichtung für Kinder im Osten Auf den grünen Elbwiesen tummeln sich Radfahrer und Hunde, bunte Lenkdrachen ziehen ihre Kreise am Himmel und … weiterlesen

Vor 17 Jahren knüpfte der „Wirtestammtisch Altenberg/Geising“ erste Kontakte zur Hotelfachschule in Teplitz (Teplice)

Dehoga

DEHOGA Sachsen Regionalverband Dresden e.V. 4. April 2017 „X. Wochen der Tschechischen Küche im Erzgebirge“ in Teplitz (Teplice) eröffnet DEHOGA-Regionalverband Dresden e.V. unterstützt weiterhin Zusammenarbeit mit Nordböhmen Vor 17 Jahren knüpfte der „Wirtestammtisch Altenberg/Geising“ erste Kontakte zur Hotelfachschule in Teplitz (Teplice). Bereits 2004 kamen von … weiterlesen

Rösterei KAFFANERO fordert Herz mit Kaffee-Stand auf der Dresdner WEITSICHT

Kaffeerösterei KAFFANERO, Dresden 18. Oktober 2016 Mit einer Tasse Kaffee soziale Stärke zeigen Rösterei KAFFANERO fordert Herz mit Kaffee-Stand auf der Dresdner WEITSICHT Diese Woche ist es soweit: die sechste Dresdner WEITSICHT hält Einzug im DDV-Stadion und bietet mit einem breitgefächerten Programm den perfekten Rahmen … weiterlesen

Fachkräftemangel? Wo gibt es Berufsausbildung mit Übernahmegarantie? Ausbildung in der Akademie

AFBB Akademie für berufliche Bildung gGmbH, Dresden
14. Juli 2014

Fachkräftemangel in der Pflege: AFBB Dresden bietet Berufsausbildung mit Übernahmegarantie
Fachkräftemangel in der Pflege: AFBB Dresden bietet Berufsausbildung mit Übernahmegarantie

Altenpfleger sind sehr gefragt – AFBB hat noch freie Ausbildungsplätze

Unsere Bevölkerung wird immer älter: Durch den demographischen Wandel steigt die Zahl pflegebedürftiger Menschen und somit auch der Personalbedarf in der Pflege. Wer an der Akademie für berufliche Bildung gGmbH (AFBB) in Dresden eine Ausbildung zum Altenpfleger erfolgreich absolviert, hat somit beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Für die Ausbildung ab September gibt es jetzt noch einige freie Plätze.

Bereits heute leben in Deutschland rund 2,5 Millionen Pflegebedürftige. Laut aktuellen Statistiken steigt die Zahl der Pflegebedürftigen – unter Annahme einer dauerhaft konstanten altersspezifischen Pflegewahrscheinlichkeit – bis zum Jahr 2030 auf rund 3,2 Millionen und bis 2050 auf rund 4,2 Millionen. „Auf Grund dieses prognostizierten Anstiegs der Pflegebedürftigen benötigen wir in Deutschland auch viel mehr Menschen, die sich in den Pflegeberufen engagieren“, erläutert Günter Kahle, Geschäftsführer der Akademie für berufliche Bildung.

Aufgrund der hohen Qualität der Ausbildung an der AFBB sowie des erwarteten Bevölkerungswandels haben die Absolventen somit eine Übernahmegarantie. Die Akademie bildet mit über 40 Kooperationspartnern Altenpfleger in dualer Ausbildung aus. „Das bedeutet, dass die Azubis den theoretischen Teil ihrer Ausbildung bei uns und den praktischen Teil ihrer Ausbildung bei einem Unternehmen absolvieren“, erläutert Susann Leuteritz, Ausbildungskoordinatorin der AFBB in Dresden. „Dieses Modell der gemeinsamen beruflichen Ausbildung von Unternehmen und Berufsschule in freier Trägerschaft ist seit 1993 bei der AFBB ein Erfolgsmodell und eine Besonderheit in Deutschland. Gerade die Unternehmen schätzen die Zusammenarbeit sehr“, ergänzt Günter Kahle.

Zu den Praxispartnern der AFBB, die für September noch freie Ausbildungsplätze für den Beruf Altenpflegerin/Altenpfleger bieten, gehören beispielsweise das Seniorenzentrum AGO Kreischa, die ASKIR Ambulante & Stationäre Kranken- und Intensivpflege Reiners in Dresden sowie die Pro Seniore Residenz Dresden Kästner Passage. „Wir wollen unseren Senioren stets mehr bieten als nur eine gute Pflege. Für uns ist es wichtig, dass unsere Mitarbeiter auch zuhören, mitfühlen und aufmuntern können. Jeder unserer Bewohner soll mindestens einmal am Tag lauthals lachen! Wer einen Arbeitsplatz möchte, an dem ein Lächeln mehr zählt als tausend Worte, und wo Berufe zur Berufung werden, wo menschliche Werte noch zählen, ist in der Altenpflege genau richtig“, so Susanne Finck, Residenzleiterin bei Pro Seniore Dresden Kästner Passage.

Zu den Pluspunkten der Ausbildung an der AFBB gehören beispielsweise die Zusatzqualifikationen. „Wir bieten unseren Azubis erstklassige Lernbedingungen durch eine enge Betreuung und individuelle Förderung und berufsspezifische Zusatzqualifikationen. Die Qualität unserer Ausbildung spiegelt sich daher regelmäßig auch in den sehr guten Prüfungsergebnissen unserer Absolventen wider.“, berichtet Günter Kahle.

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Als Erstausbildung oder als Umschulung dauert die Ausbildung zum Altenpfleger beziehungsweise zur Altenpflegerin drei Jahre und beginnt im September 2014, berufsbegleitend dauert die Ausbildung vier Jahre und beginnt im März 2015. Die Ausbildung steht allen Bewerbern mit Realschulabschluss beziehungsweise Hauptschulabschluss und erfolgreich abgeschlossener, mindestens zweijähriger Berufsausbildung oder mindestens einjähriger Ausbildung in der Alten-/Krankenpflegehilfe sowie Interesse an einem Gesundheitsfachberuf sowie Leidenschaft für Menschen offen. Bewerbungen sind ab sofort bei Susann Leuteritz von der AFBB per E-Mail an sleuteritz@afbb-ggmbh.de möglich, nähere Informationen gibt Frau Leuteritz unter der Telefonnummer 0351 / 25 85 689 427.

Weitere Infos: www.ausbildung-und-studium.de


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Auf die Karriereleiter, fertig, los: Jetzt noch schnell für zukunftsträchtige Ausbildung bewerben

AFBB Akademie für berufliche Bildung gGmbH, Dresden
11. Juli 2014

Auf die Karriereleiter, fertig, los: Jetzt noch schnell für zukunftsträchtige Ausbildung bewerben
Auf die Karriereleiter, fertig, los: Jetzt noch schnell für zukunftsträchtige Ausbildung bewerben

Kaufmänner im Groß- und Außenhandel sind gefragt – AFBB hat noch freie Ausbildungsplätze

Der Beruf „Kauffrau/ Kaufmann im Groß- und Außenhandel“ ist noch nicht vielen Jugendlichen ein Begriff. Das ist schade, denn Kaufleute im Groß- und Außenhandel können ordentlich Karriere machen. Für die duale Ausbildung, die im September an der Akademie für berufliche Bildung gGmbH (AFBB) in Dresden beginnt, gibt es noch freie Plätze.

Kaufleute im Groß- und Außenhandel kaufen Waren bei verschiedenen Herstellern ein und verkaufen sie an Unternehmen in Handwerk und Industrie weiter. Sie beobachten den Markt, erschließen neue Zulieferer, beraten die Käufer und führen Einkaufsverhandlungen. Wer die Ausbildung an der AFBB absolviert, drückt nicht nur die Schulbank. „Wir bilden die Kaufleute im Groß- und Außenhandel dual aus. Das bedeutet, dass die Azubis den theoretischen Teil ihrer Ausbildung bei uns und den praktischen Teil ihrer Ausbildung bei einem Unternehmen absolvieren“, erläutert Sylvia Helfricht, Ausbildungskoordinatorin der AFBB in Dresden. „Dieses Modell der gemeinsamen beruflichen Ausbildung von Unternehmen und Berufsschule in freier Trägerschaft ist seit 1993 bei der AFBB ein Erfolgsmodell und eine Besonderheit in Deutschland. Gerade die Unternehmen schätzen die Zusammenarbeit sehr“, ergänzt Günter Kahle, Geschäftsführer der Akademie.

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Zu den Pluspunkten der dualen Ausbildung an der AFBB gehören beispielsweise die Zusatzqualifikationen und Auslandspraktika. „Wir bieten unseren Azubis erstklassige Lernbedingungen durch eine enge Betreuung und individuelle Förderung, berufsspezifische Zusatzqualifikationen und mehrwöchige Auslandspraktika. Die Qualität unserer Ausbildung spiegelt sich daher regelmäßig auch in den sehr guten IHK-Prüfungsergebnissen unserer Absolventen wider. Je nach Beruf finden bis zu 90 Prozent unserer Absolventen direkt nach der Ausbildung eine Anstellung“, berichtet Günter Kahle.

Zu den Praxispartnern der AFBB, die für September noch freie Ausbildungsplätze für den Beruf Kauffrau/ Kaufmann im Groß- und Außenhandel bieten, gehört beispielsweise die Sächsische Haustechnik Dresden KG in Klipphausen in der Nähe von Dresden. „Absolventen dieser Ausbildung bei uns haben glänzende Aussichten für die Zukunft. Als Fachgroßhandel für Haustechnik sorgen wir von der GC-GRUPPE mit über 100 Partnerhäusern in ganz Deutschland tagtäglich dafür, dass Fachhandwerker innovative und umweltfreundliche Produkte erhalten und die Welt mit jedem Tag ein Stück ‚grüner’ wird! Unsere Azubis bauen somit quasi mit an der Welt von morgen“, so Michael Rossada, Ausbildungsverantwortlicher der Sächsische Haustechnik Dresden KG.

Die duale Ausbildung zum Groß- und Außenhändler dauert drei Jahre und wird von der AFBB sowohl in Dresden als auch am Standort in Berlin angeboten. Die Jugendlichen, die diese Ausbildung gerne absolvieren möchten, sollten kontaktfreudig, zuverlässig, teamfähig und pünktlich sein sowie Organisationstalent besitzen. Der nächste Ausbildungsbeginn ist Anfang September. Bewerbungen für die AFBB am Standort Dresden sind ab sofort bei Sylvia Helfricht per E-Mail an shelfricht@afbb-ggmbh.de möglich, nähere Informationen gibt Frau Helfricht unter der Telefonnummer 0351 / 25 85 689 423. Bewerbungen an der AFBB am Standort Berlin sind ebenfalls ab sofort möglich bei Roland Schmidt per E-Mail an rschmidt@afbb-ggmbh.de möglich. Nähere Informationen gibt Herr Schmidt unter der Telefonnummer: 030 / 28 88 69-0.

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Neuer Stadtrat kann Globus-Projekt stoppen DIE LINKE punktet mit gerechter Wohnungsmarktpolitik, Globus-Freunde CDU/FDP verlieren deutlich

Allianz für Dresden
28. Mai 2014

Neuer Stadtrat kann Globus-Projekt stoppen DIE LINKE punktet mit gerechter Wohnungsmarktpolitik, Globus-Freunde CDU/FDP verlieren deutlich

Neuer Stadtrat kann Globus-Projekt stoppen
DIE LINKE punktet mit gerechter Wohnungsmarktpolitik, Globus-Freunde CDU/FDP verlieren deutlich

Die Stadtratswahl hat es klar gezeigt: Bezahlbarer Wohnraum ist für die Dresdner Wähler nach wie vor ein zentrales Thema. Nicht umsonst hat DIE LINKE in ihren Wahlergebnissen kräftig zugelegt. Das sieht auch Politikexperte Prof. Werner Patzelt von der TU Dresden so. Mit ihren Wahlplakaten und der Forderung nach einer gerechten Wohnungsmarktpolitik habe DIE LINKE genau die Bedürfnisse der Wähler angesprochen und mit 20,9 Prozent der Stimmen 4,65 Prozent mehr Dresdner überzeugt als bei der vorhergehenden Stadtratswahl im Jahr 2009.

Mit ihrem Wahlplakat „Ja zu Hafencity und Globus“ hat die FDP hingegen nur sehr wenig Dresdner angesprochen. Mit fünf Prozent der Stimmen stehen ihr in den kommenden fünf Jahren nur drei der insgesamt 70 Plätze im Dresdner Stadtrat zu. Ein Blick in die „Globus-relevanten“ Stadtgebiete Pieschen und Neustadt verstärken den Eindruck, dass sich die dort lebenden Bürger gegen das Großprojekt entschieden haben. So verlor die FDP in Pieschen satte 10,7 Prozent, während DIE LINKE sechs Prozent zulegte. „Die Bürger wissen, was sie sich in ihrem Wohngebiet wünschen – und das sind vor allem Grünflächen und bezahlbarer Wohnraum“, so Uwe Sochor, Sprecher des Bündnisses Allianz für Dresden. „Das Sterben der Händler sowie mehr Verkehr verbunden mit einer höheren Luftverschmutzung gehören nicht dazu.“

Bereits im Vorfeld der Wahlen hatten insbesondere SPD und Bündnis 90/Die Grünen vor der drohenden Verkehrsbelastung gewarnt, die mit dem geplanten SB-Warenhaus einhergeht. Im Dresdner Presseclub Ende April dieses Jahres hielt FDP-Stadtratskandidat Christoph Blödner jedoch dagegen: Eine Politik, die nur auf Vermeidung von Autoverkehr setzt, sei zu einseitig. Alle Verkehrsteilnehmer müssten gleichberechtigt berücksichtigt werden. Auch in der Kandidaten-Befragung der Allianz für Dresden bezüglich der Globus-Ansiedlung äußerten sich alle FDP-Kandidaten pro Globus.

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DIE LINKEN haben sich ganz offensichtlich mit der klaren Forderung nach mehr Wohnraum und ihrer Parteilinie „Dresden genehmigt keine weiteren Groß-Einkaufszentren, sondern fördert den kleinteiligen Einzelhandel“ endgültig klar gegen das Globus-Vorhaben positioniert – und den Nerv der Wähler getroffen! „Wenn DIE LINKE nun ihr Wort hält und gegen Globus stimmt, ist eine sichere Mehrheit im Stadtrat zu erwarten, um den Bau des Konsumtempels zu verhindern“, so Sochor. „Dies unter der Voraussetzung, dass die Entscheidung nicht vor September gefällt wird, denn bis dahin ist noch der Stadtrat in alter Besetzung aktiv. Da aber viele Bürger Einwände bei der Stadt eingereicht haben und diese erst alle fach- und sachgerecht bearbeitet und beantwortet werden müssen, ist dieses Szenario vor dem Hintergrund des eindeutigen Wählervotums vom Wochenende eher unwahrscheinlich. Die Wähler haben entschieden und nun sollte auch der neu gewählte Stadtrat endgültig zu diese m Vorhaben eine Entscheidung treffen.“

Internet: www.allianz-fuer-dresden.de


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DEHOGA Sachsen kämpft für mehr Wertschätzung der Branche Hoteliers und Gastronomen stellen sich den Herausforderungen der Zukunft

DEHOGA Sachsen
2. Mai 2014

DEHOGA Sachsen kämpft für mehr Wertschätzung der Branche

DEHOGA Sachsen kämpft für mehr Wertschätzung der Branche
Hoteliers und Gastronomen stellen sich den Herausforderungen der Zukunft

Zur alljährlichen Delegiertenversammlung trafen sich jetzt Mitglieder des DEHOGA Sachsen im Dorint Hotel Dresden. Der Präsident des DEHOGA Sachsen und Direktor des Pullman Newa, Helmut Apitzsch, bedankte sich bei allen Unterstützern und zog eine positive Bilanz der Verbandsarbeit im letzten Jahr. Die Zukunft biete zahlreiche Chancen für die Hotellerie- und Gastronomie-Branche, gleichzeitig wies Apitzsch darauf hin, dass es noch zahlreiche Baustellen gibt, die es kurz- und mittelfristig zu bewältigen gilt. Armin Schumann, Vizepräsident des Landesverbandes und Inhaber des Dresdner Restaurants „Luisenhof“, äußerte sich besorgt über den anhaltenden Fachkräftemangel in der Branche und betonte die Notwendigkeit einer gezielten Nachwuchsförderung.

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Im Rückblick auf das letzte Jahr lässt sich insgesamt eine positive Entwicklung des sächsischen Gastgewerbes festhalten: Etwa sieben Millionen Gäste, eine Steigerung von 0,5% zum Vorjahr, ließen sich in den Unterkünften des Freistaates 2013 nieder. Mit rund 18,2 Millionen Übernachtungen und einer Zimmerauslastung von 56,5% liege Sachsen wieder an der Spitze der Flächenbundesländer, so Apitzsch. Außerdem erhielt das Bundesland ausgezeichnete Bewertungen für Service und Freundlichkeit sowie für das Preis-Leistungs-Verhältnis. Defizite gebe es hingegen vor allem in der internationalen Vermarktung des sächsischen Tourismus: Die ausländische Besucherquote brach um 4,1% zum Vorjahr ein. Ein „Riesenerfolg“ des DEHOGA sei jedoch der Erhalt der ermäßigten Mehrwertsteuer für Beherbergung. Sie habe „dem deutschen Beherbergungswesen viele hunderte von Millionen Euro Einsparungen erbracht für die zusätzliche Verwendung für Investitionen und damit viele Aufträge für das heimische Handwerk, Personalerhalt und Qualifizierungsmaßnahmen“, so der Verbandspräsident.

Zu den Herausforderungen der Branche gehören in naher Zukunft vor allem die geplante Einführung des Mindestlohns: „Der DEHOGA Sachsen lehnt die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohnes in der jetzigen Form prinzipiell ab“. Apitzsch fügt hinzu: „Unbestritten ist aber, dass der DEHOGA Sachsen für eine faire und gerechte Bezahlung seiner Mitarbeiter steht.“ Der Abbau von Arbeitsplätzen wäre unter dem vorliegenden Gesetzentwurf nicht abwendbar.

Ganz oben auf der Verbandsagenda stehen weiterhin die Förderung des Berufsnachwuchses, das Problem der Fachkräftesicherung und existenzielle Fragen zur Sicherung der Unternehmensnachfolge im Klein- und Mittelstand. Mit großer Sorge betrachtet Vizepräsident Schumann die Anzahl der neu eingetragenen Ausbildungsverträge im Hotel- und Gaststättenbereich in den sächsischen Industrie- und Handelskammern, welche um fast zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen sind. Mit gezielter Nachwuchsförderung durch regionale Wettbewerbe sowie den Landesjugendmeisterschaften und Steigerung der Ausbildungsqualität möchte der DEHOGA Sachsen die Hotel- und Gastronomiebranche für junge Leute noch attraktiver machen. Schumann hält eine intensivere Zusammenarbeit zwischen Auszubildenden und Unternehmensleitung für erstrebenswert: „Ausbildung muss Chefsache sein“. Entsprechende Strukturen für Weiterbildungsmöglichkeiten seien schon vorhanden: Die IHK beispielsweise unterstütze die Fortbildung zum „Weinberater in der Gastronomie und Handel“ mit dem Schwerpunkt „Sächsischer Wein“. Schumann verweist außerdem auf ein Praktikanten-Programm des BSZ Gastgewerbe in Dresden für Koch-Azubis, welches ihnen ermöglicht, vier Wochen lang interkulturelle Erfahrungen in einem französischen Gastronomiebetrieb zu sammeln.

Zum Abschluss der diesjährigen Delegiertenversammlung des DEHOGA Sachsen gab sich Helmut Apitzsch motiviert: Nur das Ziel eines einheitlich, schlagstarken Verbandes für die Hotel- und Gaststättenbranche in Sachsen könne der Weg sein.

Weitere Infos: www.dehoga-sachsen.de


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Mäßige Schulnoten, aber handwerklich geschickt: So finden Firmenchefs jetzt übers Praktikum gute Azubis!

Adolph-Kolping-Schule Dresden
19. Februar 2014

Mäßige Schulnoten, aber handwerklich geschickt: So finden Firmenchefs jetzt übers Praktikum gute Azubis!

Mäßige Schulnoten, aber handwerklich geschickt: So finden Firmenchefs jetzt übers Praktikum gute Azubis!

Dresdens größte berufsbildende Förderschule vergibt an interessierte Unternehmen handverlesene Schüler

Gute Schulnoten geben noch lange keinen guten Handwerker ab: Nicht selten erweisen sich Schulstreber in der Ausbildung als Nieten. Daher sollten Firmenchefs sich auch leistungsschwächere Jugendliche genau ansehen. Im Praktikum oder bei der Probearbeit hat schon mancher junge Mensch echtes Talent gezeigt. Die Ausbildung leistungsschwacher Schüler lohnt sich für Betriebe sogar finanziell, denn Vater Staat übernimmt bis zu 60 Prozent der Ausbildungsvergütung. Die Adolph-Kolping-Schule Dresden (AKS) verrät, worauf Unternehmen achten müssen.

„Viele Jugendliche sind zu tollen Leistungen fähig, wenn man ihnen die Chance gibt“

„Viele Betriebe scheuen sich leider noch davor, leistungsschwachen Schülern eine Chance zu geben. Wir merken bei uns in der Schule jedoch tagtäglich, dass viele Jugendliche zu guten Leistungen fähig sind, wenn man ihnen die Gelegenheit dazu gibt und an sie glaubt. Wichtig ist natürlich auch, dass sie einen Beruf finden, der ihnen Spaß macht“, berichtet Lothar Großmann, Schulleiter der Adolph-Kolping-Schule (AKS) am Weberplatz. Die Schule ist Dresdens größte Förder- und Berufsschule. Jugendliche können hier Berufsschulunterricht in 20 verschiedenen Ausbildungsberufen sowie verschiedene berufsvorbereitende Maßnahmen absolvieren. Ausgebildet werden beispielsweise Verkäufer, Beiköche, Bürokräfte, Fachlageristen und Bauten- und Objektbeschichter. Damit die Jugendlichen die Ausbildung erfolgreich absolvieren, wird diese an der AKS auf drei statt der üblichen zwei Jahre gestreckt.

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Geeignete Schüler werden handverlesen als Praktikanten an Unternehmen vermittelt

Schüler, die an staatlichen Schulen als Problemfälle gelten und es dort vielleicht niemals zum Schul- und Ausbildungsabschluss schaffen, erhalten an der Schule eine zweite Chance. Die engagierten Lehrer vermitteln geeignete Schüler sogar handverlesen ganz gezielt an Unternehmen, meist übers Praktikum im Berufsvorbereitungsjahr (BVJ). „Das ist immer noch schwierig, denn das Notendenken bekommt unsere Gesellschaft schlecht aus den Köpfen heraus. Aber da wir stets ganz genau überlegen, welcher Schüler für welches Unternehmen geeignet ist, lag unsere Vermittlungsquote vom Praktikum in die Ausbildung im letzten Jahr bei stolzen zwanzig Prozent. Zudem lassen wir die Schüler und die Unternehmer auch während des Praktikums oder später während der Ausbildung nicht im Stich, sondern helfen, wo immer dies für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben notwendig ist“, berichtet Bianca Pilch, stellvertretende Schulleiterin. Einer der Schüler der AKS, bei dem es übers Praktikum im BVJ auf Anhieb mit einer Ausbildung geklappt hat, ist Martin Grzesik: Der ehemalige Förderschüler konnte sein handwerkliches Können während eines Praktikums in der Sächsischen Haustechnik Dresden KG in Klipphausen beweisen. Nun macht er seit August letzten Jahres in dem Unternehmen eine Ausbildung zum Fachlageristen.

Wichtig für eine erfolgreiche Ausbildung: Spaß am gewählten Beruf!

Im BVJ erhalten Schüler die Möglichkeit, den Hauptschulabschluss nachzuholen und dabei verschiedene Berufszweige kennenzulernen. Die BVJler wählen dafür zwei Fachgebiete aus acht Berufsfeldern aus. Während des BVJ arbeiten die Schüler in den gewählten Fachbereichen sowohl theoretisch als auch praktisch. „Ziel des Berufsvorbereitungsjahres ist es, dass die Schüler herausfinden, welches Berufsbild ihnen Spaß macht, so dass sie danach mit besonders großer Motivation eine erfolgreiche Ausbildung absolvieren können. Denn nur, wer die passende Lehre findet, kann diese auch erfolgreich abschließen“, weiß Lothar Großmann. Da die Schüler in beiden Bereichen auch ein Praktikum absolvieren müssen, können sie hier den Firmenchefs ihr praktisches Talent beweisen. 17 BVJlern der Kolping-Schule ist das im letzten Jahr gelungen.

Vater Staat übernimmt bis zu 60 Prozent der Ausbildungsvergütung

Doch es könnten noch mehr sein, denn viele Unternehmer wissen noch gar nicht, dass sich die Ausbildung leistungsschwacher Schüler auch finanziell lohnt: Die Ausbildungskosten können von der Arbeitsagentur mit bis zu sechzig Prozent gefördert werden. „Damit das klappt, müssen die Jugendlichen sich bei der Arbeitsagentur den sogenannten ‚Reha-Status’ bestätigen lassen. Förderschüler erlangen diesen Status oft, und wenn dies nicht der Fall ist, unterstützen wir die Schüler natürlich, wo immer es uns möglich ist. Die Unternehmen beziehungsweise die Azubis können außerdem bei der Agentur für Arbeit sogenannte Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) beantragen. Wir beraten Unternehmen dazu gern und helfen bei den Anträgen. Wichtig ist vor allem, dass alle Anträge vor der Unterschrift auf dem Ausbildungsvertrag erfolgen“, so Bianca Pilch.

Nächster Termin, um Praktikanten auf Herz un d Nieren zu testen: 5. bis 21. März 2014
Firmenchefs, die selbst einmal einen Schüler der Kolpingschule übers Praktikum näher ins Auge fassen wollen, sollten sich in den nächsten Tagen bei der Kolpingschule melden. „In unserem laufenden Berufsvorbereitungsjahr steht das zweite Praktikum für die Schüler bereits vom 5. bis 21. März an. Danach bleibt noch genügend Zeit, um für einen Ausbildungsvertrag noch vorher rechtzeitig alle Anträge auszufüllen“, erläutert Bianca Pilch. Weitere Informationen gibt es im Sekretariat der AKS unter der Telefonnummer 0351 / 478950 sowie unter

www.aksdresden.de


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