Theater, Oper, Konzerte und vieles mehr in Deutschlands ältestem Schloss – „NEUE BURGFESTSPIELE MEISSEN 2015“ auf der Albrechtsburg Meissen vom 19. bis 28. Juni 2015

NEUE BURGFESTSPIELE MEISSEN
5. Mai 2015

Theater, Oper, Konzerte und vieles mehr in Deutschlands ältestem Schloss - „NEUE BURGFESTSPIELE MEISSEN 2015“ auf der Albrechtsburg Meissen vom 19. bis 28. Juni 2015

Theater, Oper, Konzerte und vieles mehr: „NEUE BURGFESTSPIELE MEISSEN 2015“ auf der Albrechtsburg Meissen
Vom 19. bis 28. Juni finden ausgewählte Veranstaltungen in Deutschlands ältestem Schloss statt

Majestätisch thront die spätgotische Albrechtsburg Meissen über dem malerischen Elbtal. Das Schloss aus dem 15. Jahrhundert war bereits seit 1925 wiederholt Traumkulisse für die Burgfestspiele Meissen. 2010 fanden die letzten Burgfestspiele statt. Im 90. Jubiläumsjahr will die neu gegründete Festspielgemeinschaft nun den Fests pielen mit einem abwechslungsreichen Programm unter dem Titel „NEUE BURGFESTSPIELE MEISSEN“ wieder Leben einhauchen. Geplant sind elf verschiedene Veranstaltungen vom 19. bis 28. Juni 2015. Die Festspiele sollen dann jährlich stattfinden.

Die Tradition der Burgfestspiele auf der Albrechtsburg wurde bereits vor rund 400 Jahren begründet, denn schon 1601 war der Meißner Burghof nachweislich ein Theater-Spielort: Stadtrechnungen belegen, dass „7 fuder breten und sparnhälczer ufs schloss“ gefahren wurden, da diese „zum palast gebraucht worden, die tragediam zu agiren“. Spätestens jedoch im Jahre 1925 begründete der ehemalige Theaterdirektor Oswald Wolf die Burgfestspiele. In diesem Jahr nämlich machte die fulminante Premiere mit Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“ die Burgfestspiele Meissen zu einem Muss für Kulturliebhaber. In Scharen kamen die Zuschauer auch viele Jahre darauf in die Stadt, um klassische Inszenierungen vor der beeindruckenden Kulisse des Schlosshofes der Albrechtsburg Meissen zu erleben.

Das soll nun bald wieder so werden: Der „Freundeskreis Theater Meißen mit Zukunft e. V.“ will jetzt als Veranstalter gemeinsam mit der Festspielgemeinschaft der fünf Partner Theater Meißen gGmbH, Albrechtsburg Meissen, Hochstift Meißen, Landesbühnen Sachsen GmbH und Sächsische Winzergenossenschaft Meissen eG jedes Jahr im Sommer mit den „NEUEN BURGFESTSPIELEN MEISSEN“ ein hochkarätiges Klassik-Großereignis in Meißen auf die Beine stellen. „Als Schirmherren konnten wir Daniel Prinz von Sachsen und Landrat Arndt Steinbach gewinnen. Das belegt, welche Bedeutung die ‚NEUEN BURGFESTSPIELE MEISSEN’ nicht nur für die Stadt Meißen, sondern auch für die Region haben. Wir erwarten für unsere Premiere tausende Besucher“, erläutert Prof. Dr. Karl-Heinz Schulz, Vorstandvorsitzender des Freundeskreises Theater Meißen mit Zukunft e. V.

Derzeit laufen die Arbeiten für die Burgfestspiele auf Hochtouren. Das Programm steht schon fest, der Kartenverkauf hat bereits begonnen. Für die „NEUEN BURGFESTSPIELE MEISSEN 2015“ sind elf einmalige Veranstaltungen an dreizehn verschiedenen Terminen geplant. Den Auftakt der Festspiele bildet am Eröffnungsabend, dem 19. Juni um 20 Uhr im Burghof das Stück „Der Glöckner von Notre Dame“ mit Tom Pauls in der Hauptrolle. Das Schauspiel mit Musik nach dem Roman von Victor Hugo wird von Peter Kube, Oberspielleiter Schauspiel am Ensemble Landesbühnen Sachsen inszeniert. Weitere Aufführungen im Burghof folgen am Samstag, dem 20. Juni sowie am Sonntag, dem 21. Juni jeweils 20 Uhr. „Die Türme des Meißner Doms und der Albrechtsburg Meissen ragen in den Himmel und bilden eine einmalige Kulisse für die berühmte Liebesgeschichte zwischen der schönen Esmeralda und dem hässlichen Glöckner Quasimodo aus Victor Hugos berühmtem Roman“, schwärmt Schirmherr Daniel Pri nz von Sachsen.

Am Samstag, dem 20. Juni erklingt 17 Uhr im Hohen Chor des Doms zu Meißen Abendmusik unter dem Titel „Ich trage eine Sehnsucht – Musik auf dem Jakobsweg“. „Gespielt werden Pilgerlieder sowie Tanzmusiken aus ganz Europa. Dabei verschmelzen die Klänge der Musik historischer Instrumente mit der mittelalterlichen Architektur des Doms und werden so ganz neu lebendig und erfahrbar“, erläutert Jörg Bräunig, Domkantor des Hochstifts Meißen. Am Sonntag, dem 21. Juni beginnen die Festspiele um 10 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst im Burghof der Albrechtsburg beziehungsweise bei schlechtem Wetter im Dom (Eintritt frei). Am Dienstag, dem 23. Juni wird um 19.30 Uhr in der Großen Hofstube der Albrechtsburg vom Ensemble Landesbühnen Sachsen „Mozart – Wunderkind“ eine musikalisch-szenische Collage nach Briefen aufgeführt. „Der lebenslange Briefwechsel zwischen Leopold und Wolfgang Amadeus Mozart erzählt von einem außergewöhnlichen Vater-Sohn-Verhältnis , so Uwe Michel, Schlossleiter der Albrechtsburg Meissen.

Am Donnerstag, dem 25. Juni geht es um 19.30 Uhr in der St.-Afra-Kirche mit dem Schauspiel „Der Schimmelreiter“ weiter. Inszeniert wird das Stück ebenfalls vom Ensemble Landesbühnen Sachsen. „Theodor Storms bekannteste Dichtung erzählt vom verzweifelten Versuch eines Mannes, sich der Naturgewalt des Meeres zu widersetzen“, erläutert Manuel Schöbel, Intendant und Geschäftsführer der Landesbühnen Sachsen GmbH. Am Freitag, dem 26. Juni erklingen 20 Uhr im Burghof beziehungsweise bei schlechtem Wetter im Theater Meißen die Klänge der Operngala „Glück, das mir verblieb“ mit Werken von Ruggero Leoncavallo, Giuseppe Verdi, Richard Wagner, Camille Saint-Saëns und Jules Massenet – interpretiert von den Gesangssolisten der Landesbühnen Sachsen und begleitet von der Elbland Philharmonie Sachsen. Am Samstag, dem 27. Juni ist zunächst um 16 Uhr ein Konzert der Dresdner Kapellknaben im Burghof geplant (Eintritt frei), um 19.30 Uhr wird es dann mit der musikalisc hen Erzählung „Märchenhaft – Sagen & Legenden aus dem Dresdner Elbtal“ im Burghof buchstäblich sagenhaft.

Die Festspielgemeinschaft mit Schirmherr Prinz Daniel von Sachsen (Mitte hinten) und Schauspieler Tom Pauls (vorne rechts) in der „Großen Hofstube“ der Albrechtsburg. Bildquelle: MEDIENKONTOR / Franziska Märtig
Die Festspielgemeinschaft mit Schirmherr Prinz Daniel von Sachsen (Mitte hinten) und Schauspieler Tom Pauls (vorne rechts) in der „Großen Hofstube“ der Albrechtsburg. Bildquelle: MEDIENKONTOR / Franziska Märtig

Am Sonntag, dem 28. Juni wird zunächst um 14 Uhr im Theater Meißen die Ausstellung „90 Jahre Burgfestspiele“, die in Zusammenarbeit vom Theater Meißen und dem „Freundeskreis Theater Meißen mit Zukunft“ e. V. entstand, feierlich eröffnet (Eintritt frei). „Mit einer kleinen Ausstellung im Foyer des Theaters will die geschichtsträchtige Spielstätte an die ersten Burgfestspiele im Jahr 1925 erinnern. Vor 90 Jahren riefen die Festspiele in Meißen reges Interesse weit über die Grenzen Sachsens hervor. Auf dem Spielplan stand das Theaterstück ‚Jedermann – Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes’ von Hugo von Hofmannsthal. Das Meißener Theater setzte 1925 mit dieser Inszenierung unter der Leitung von Oswald Wolf und der Mitwirkung des eigenen Ensembles sowie des Star-Schauspielers Bruno Decarli ein Zeichen in der sächsischen Theaterlandschaft. Für die Ausstellung suchen wir noch Bild- und Textmaterialien, insbesondere vom Jahr 1925 und später“, berich tet Renate Fiedler, Geschäftsführerin der Theater Meißen gGmbH.

Eine Stunde später, um 15 Uhr, folgt dann der „Große Bürgerfestzug“ vom Theaterplatz zum Burghof in der Albrechtsburg – inszeniert vom Theater und dem „Freundeskreis Theater Meißen mit Zukunft“ e.V. (Eintritt frei). Unter dem Motto „Auf den Spuren von Jedermann“ erinnert der Umzug an die ersten Burgfestspiele und ist gleichzeitig eine Vorschau auf die Festspiele 2016. Dann nämlich soll es an drei Tagen im Juni 2016 erneut eine Jedermann-Aufführung auf der Albrechtsburg geben. Ausgehend vom Inhalt des Schauspiels „Jedermann“ fanden die Veranstalter für den Festzug fünf Hauptthemen: Geld, Glaube, Genuss, Liebe und Tod. Diese großen Lebensthemen spiegeln sich auf unterschiedliche Art in den Bildern des Umzuges. An der Spitze des Zuges stehen der Zeremonienmeister Manuel Schöbel, Intendant der Landesbühnen Sachsen, und der künftige Jedermann-Darsteller Tom Quaas. Farbenfroh und fröhlich folgt der Festzug der Meißnerinnen und Meißner in historischen Kostümen. Auf der Route Theaterplatz – Heinrichsplatz – Elbstraße – Markt – Burgstraße – Hohlweg – Freiheit wird das Defilee nach etwa zwei Stunden den Burghof erreichen. „Auf dem Weg zur Burg bereichern kleine künstlerische Darbietungen an ausgewählten Standorten den Lauf des Zuges. Wir engagieren uns als Partner für die Burgfestspiele, denn wir wollen uns für unsere Region stark machen und finden zudem, dass Wein und Kultur eine wunderbare Verbindung darstellen“, so Lutz Krüger, Geschäftsführer der Sächsischen Winzergenossenschaft Meissen eG, die Mitglied der Festspielgemeinschaft ist. Viele Schüler, Vereine und Unternehmen haben sich schon für den Festzug angemeldet, und es sollen noch mehr werden: Wer beim großen JEDERMANN-BÜRGERFESTZUG mit dabei sein will, kann sich noch beim Theater Meißen melden. Den Abschluss der NEUEN BURGFESTSPIELE MEISSEN 2015 bildet am Sonntag, dem 28. Juni um 18 Uhr im Dom zu Meißen das „Liverpool Oratorio“ vo n Paul McCartney & Carl Davis, aufgeführt von Solisten, den Dom- und Kinderchören aus Naumburg und Meißen sowie der Elbland Philharmonie Sachsen.

Die Karten für die Veranstaltungen im Rahmen der NEUEN BURGFESTSPIELE MEISSEN sind ab sofort im Theater Meißen (Theaterplatz 15), in der Albrechtsburg Meissen (Domplatz 1), im Hochstift Meißen (Domplatz 7) sowie online unter WWW.NEUE-BURGFESTSPIELE-MEISSEN.DE erhältlich. Die Karten kosten in der Kategorie A (Der Glöckner von Notre Dame, Operngala und Liverpool Oratorio) 24 Euro in Preisgruppe 1 und 18 Euro in Preisgruppe 2 (ermäßigt 20/14 Euro), Kinder zahlen acht Euro. Die Karten für die Veranstaltungen der Kategorie B (Ich trage eine Sehnsucht – Musik auf dem Jakobsweg, Mozart – Wunderkind, Der Schimmelreiter und Märchenhaft – Sagen & Legenden aus dem Dresdner Elbtal) kosten 15 Euro (ermäßigt zwölf Euro), Kinder zahlen sechs Euro.

Weitere Informationen: WWW.NEUE-BURGFESTSPIELE-MEISSEN.DE

Sächsische Lions stürmen Dresdner Kreuzkirche! Lions mit Kabinettssitzung und Distriktversammlung heute und morgen in Dresden

Lions Clubs International DISTRIKT 111 – OST-SÜD
28. März 2014

Sächsische Lions stürmen Dresdner Kreuzkirche! Lions mit Kabinettssitzung und Distriktversammlung heute und morgen in Dresden
Sächsische Lions stürmen Dresdner Kreuzkirche!
Lions mit Kabinettssitzung und Distriktversammlung heute und morgen in Dresden

Auf eine sehr erfolgreiche Amtszeit kann der erste Schwarzenberger an der Spitze der sächsischen Lions, der Unternehmer Jens Zimmermann zurückblicken. Der jetzige Distrikt-Governor, der seine Heimat im Lions Club Aue/Schwarzenberg hat, folgte im letzten Sommer dem ebenfalls aus Westsachsen stammenden Peter Fritzsche im Amt nach. Jetzt, kurz vor dem Ende der auf jeweils ein Jahr angelegten Fü hrungsposit ion, gilt es bereits die Nachfolger zu wählen. Am heutigen Freitag, dem 28. März 2014 tagt dazu erst der Landesvorstand (Kabinett) und dann morgen die landesweite Mitgliederversammlung, zu der Abgesandte aller 78 Clubs im Freistaat Sachsen in die Dresdner Kreuzkirche eingeladen sind.

Besonders gute Chancen ab dem 1. Juli als neuer Governor und damit oberster Repräsentant aller rund 2010 Lionsmitglieder im Freistaat zu agieren, hat der aus Chemnitz stammende Claus-Dieter Welz, der im ablaufenden Lions-Jahr als 1. Vize bereits gute Arbeit leistete. Als stellvertretender Governor steht dann Rolf Werner vom Lions Club Dresden Inter-Kontinental zur Verfügung und neu zur Wahl als 2. Vize Jörg Lässig aus dem Lions Club Riesa.

Anlass der Distriktversammlung ist neben den Neuwahlen von Teilen des Landesvorstandes aber auch der Rechenschaftsbericht der scheidenden Amtsträger sowie die Planung für das bevorstehende Lionsjahr 2014/15. So kann der noch amtierende Governor stolz auf die konstanten Mitgliederzahlen innerhalb der Lionsbewegung sowie den neuen Lions Leo Klub Zwickau-Pleißetal in Westsachsen verweisen. „Uns bedeutet es sehr viel, dass sich auch weiterhin über 2.000 Menschen in unseren Reihen ehrenamtlich engagieren. Immerhin sind es durchschnittlich vier Aktivitäten, die jeder Club im Jahr für gute Zwecke durchführt. Wenn sich dies auf mehr Schultern verteilt, kann es für das Gemeinwohl nur gut sein“, so Jens Zimmermann.

Living Quality - Anspruch und Stil
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Der Distrikt Sachsen ist identisch mit den Landesgrenzen des Freistaates Sachsen und hat rund 2.000 Mitglieder in 78 Clubs. Der älteste Club im Distrikt ist der Lions Club „Dresden“, der bereits im Jahr 1990 gegründet wurde. Der erste Lions Club entstand 1917 in Chicago. Heute umfasst die internationale Organisation Lions Clubs International weltweit ca. 45.000 Clubs mit insgesamt 1,3 Millionen Mitgliedern in 206 Ländern, davon allein rund 50.000 Mitglieder in Deutschland. Lions sehen ihre Aufgabe vor allem darin, dort helfend einzugreifen, wo das soziale System eines Staates nicht ausreichend Hilfe bieten kann.
Die Lions haben mit vielfältigen Aktivitäten das Ziel, der Gemeinschaft zu dienen, freundschaftliche Beziehungen zwischen den Völkern zu entwickeln und dadurch den Weltfrieden zu festigen, ihren Mitmenschen in materieller und seelischer Not beizustehen sowie ein Forum für die offene Diskussion aller Angelegenheiten von öffentlichem Interesse zu bilden.

Weitere Informationen unter www.lions-sachsen.de


Weitere Informationen unter » www.dresdentalking.de NEUE Event-Tipps.

Jetzt Kapitän auf dem Feld, später Chefin im Klassenzimmer – Stefanie Karg hat vorgesorgt – Donnerstag gegen Baku

DSC 1898 Volleyball GmbH
4. Dezember 2013

Jetzt Kapitän auf dem Feld, später Chefin im Klassenzimmer - Stefanie Karg hat vorgesorgt - Donnerstag gegen Baku

Jetzt Kapitän auf dem Feld, später Chefin im Klassenzimmer
Stefanie Karg hat vorgesorgt

Sie schaut mit konzentriertem Blick, streckt die Arme in die Höhe, springt hoch und blockt den Gegner ab. Meist schickt Stefanie Karg dann noch „freundliche Grüße“ hinterher, in dem sie die Faust ballt, einen kleinen Jubelschrei aufhorchen lässt, um den Punkt dann im Kreis der Mannschaft zu feiern. Seit Jahren ist die Mittelblockerin nicht mehr aus dem Team der DSC-Volleyballerinnen wegzudenken. Der Kapitän steht für Beständigkeit, unbändigen Ehrgeiz, Aggressivität und sie liebt es, dem Gegner die Bälle so richtig um die Ohren zu jagen. „Ich lebe meinen Traum und dafür bin ich dankbar. Jedoch weiß ich, dass der Sport jederzeit zu Ende sein kann“, erklärt die 27-jährige.

Dabei muss sie sich um die Zukunft keine großen Sorgen machen, denn „Steffi“ hat Plan B in der Tasche. Sie studiert seit dem Wintersemester 2006 an der TU Dresden Deutsch und Gemeinschaftskunde auf Lehramt für das Gymnasium. Nach jahrelanger harter und disziplinierter Arbeit ist die Mittelblockerin schon weit gekommen. „Deutsch und Erziehungswissenschaften habe ich beendet und im Sommer meine wissenschaftliche Arbeit geschrieben. Im April folgen in Gemeinschaftskunde zwei schriftliche und drei mündliche Prüfungen, dann bin ich fertig“, erklärt sie.

April? Ja genau, April. In der heißen Phase der Meisterschaft muss sie sich nicht nur auf die allerwichtigste Phase der Saison konzentrieren, sondern „nebenbei“ noch ihren Abschluss hinlegen. „Das wird sicher eine harte Phase, aber in zwei Wochen fange ich wieder an mit dem Lernen. Ich muss vorarbeiten, sonst würde ich es nicht schaffen“, berichtet sie. So kommt es vor, dass es auf der Rückreise von Auswärtsfahrten im Bus ganz still ist und man nur das „klimpern“ von Steffi auf ihrem Laptop hört.

Vor allem seit der DSC sich auf internationalem Parkett bewegt, muss sie ihre Zeiten optimal nutzen. „Ich erinnere mich, dass wir irgendwann in den vergangenen Jahren mal sieben Stunden Aufenthalt in Zagreb hatten. Da habe ich eine komplette Hausarbeit am Flughafen runter geschrieben. Natürlich musste die Zuhause noch überarbeitet werden. Ich mag das Nichtstun auf Flughäfen ohnehin nicht“, sagt die Volleyballerin.

Schon zeitig hat sie sich abgewöhnt, bei ihrem Studium den Sport in den Vordergrund zu stellen. Bei einem Direktstudium herrscht – bei allem Verständnis für Leistungssportler – Anwesenheitspflicht. Zwar darf man eine Klausur auch eine Woche später nachschreiben, doch ansonsten sind die Privilegien überschaubar. Nur mit extrem viel Ehrgeiz, gutem Organisationstalent und Fleiß ist das zu bewältigen. „Wenn ich das Studium nicht lieben würde, dann hätte ich sicher nicht durchgehalten“, weiß der Kapitän.

Für sie stand lange fest, dass sie Lehrerin werden möchte. „Ich rede gern und viel und kann Menschen ganz gut Zusammenhänge erklären. Zudem komme ich gut mit Kindern klar. Deutsch gefiel mir in der Schule schon immer gut und Gemeinschaftskunde ist ein allgemeinbildendes Fach. Ohne das Wissen ist man ganz schön weltfremd“, findet die 27-Jährige. Während ihrer Praktika kam es schon vor, dass sie in der Schule Autogramme schreiben musste. „In Zeiten des Internets ging es relativ schnell, dass die Schüler rausgefunden haben, was ich denn sonst noch mache“, lacht sie.

Dass das Studium ihr schon oft einen Einsatz in der Nationalmannschaft „verbaut“ hat, ist zwar schade, aber Steffi weiß, wofür es gut ist. „Wenn wir beim DSC in drei Wettbewerben spielen, dann komme ich im Wintersemester nicht zu viel. Deshalb muss ich im Sommer richtig ranklotzen. Und ich habe die Sicherheit, dass ich nach dem Volleyball etwas in der Tasche habe“, sagt sie. Vier Jahre hat sie Zeit, um nach dem Studienabschluss das Referendariat zu beginnen. Von daher kann sie noch nicht in die Zukunft schauen und sagen, wie lange sie noch für den DSC auf Punktejagd geht. An diesem Donnerstag steht sie zunächst in Baku auf dem Feld, wo das Champions-League-Spiel gegen Rabita ansteht. Im Gepäck hat sie dabei die Biografie von Marcel Reich Ranicki, denn die Zeit am Flughafen totzuschlagen – das ist nicht Steffis Ding.
www.dresdnersportclub.de

Einzigartig in Dresden: Berufsbildende Förderschule veranstaltet Literaturwettbewerb! Schüler der Kolping-Schule führen am Mittwoch, 24. April, um 14.00 Uhr ihre Werke auf

Adolph-Kolping-Schule Dresden
18. April 2013

Einzigartig in Dresden: Berufsbildende Förderschule veranstaltet Literaturwettbewerb! Schüler der Kolping-Schule führen am Mittwoch, 24. April, um 14.00 Uhr ihre Werke auf

Einzigartig in Dresden: Berufsbildende Förderschule veranstaltet Literaturwettbewerb!
Schüler der Kolping-Schule führen am Mittwoch, 24. April, um 14.00 Uhr ihre Werke auf

Welche Betonung braucht ein Gedicht? Wie wirkt ein Rap richtig cool? Und wie gibt man ein Buch spannend wieder? Die stilgetreue Darstellung verschiedener Textformen ist schon für unsereins nicht leicht, aber für als leistungsschwach „verrufene“ Förderschüler dürfte es noch schwerer sein. Nicht so jedoch für die Schüler der Adolph-Kolping-Schule Dresden: Die Schule ist Dresdens, vielleicht sogar Sachsens einzige berufsbildende Förderschule, deren Schüler mit Feuereifer verschiedene Werke für ihren Literaturwettbewerb einstudiert haben!

Der Literaturwettbewerb hat an der Adolph-Kolping-Schule Tradition und findet dieses Jahr bereits zum elften Mal statt. 19 Schülergruppen haben sich angemeldet, um am kommenden Mittwoch vor einer Jury ihre einstudierten Stücke zum Besten zu geben. „Einige Klassen wollen Sketche aufführen, andere Gedichte oder sogar Raps. Manche unserer Jugendlichen tragen selbst selbstgeschriebene Werke vor“, so Bianca Pilch, stellvertretende Schulleiterin der Adolph-Kolping-Schule, die neben Berufsschulunterricht in 20 Ausbildungsberufen auch vielfältige Maßnahmen der Berufsvorbereitung bietet. Die besten Vorführungen werden prämiert, die Gewinner erhalten kleine Sachpreise wie beispielsweise Wertgutscheine für Bücher. Um eine möglichst objektive Wahl der Sieger zu gewährleisten, ist die Jury bunt gemischt. Zu den Preisrichtern gehören neben Teilen des Schülerrates auch Lehrer und ein Mitglied des Sekretariatsbereiches.

Ziel des jährlich stattfindenden Wettstreits ist es, die Motivation der Schüler zu stärken. „Jeder hat irgendeine Stärke, oftmals ist es etwas, das die Schüler selbst gar nicht erwartet hätten. Bei manchen ist es eben die Literatur, bei anderen die Mathematik, deshalb veranstalten wir nun auch eine Matheolympiade. Aber egal, was es ist, es verschafft den Jugendlichen so ein ganz neues Selbstbild, das zeigt: Auch wenn mich alle anderen abschreiben, ich weiß, wenn ich will, schaffe ich es! Durch dieses neue Selbstbewusstsein verbessern sich oft auch die Leistungen auf anderen Gebieten“, weiß Bianca Pilch. Mit Methoden wie dem Literaturwettbewerb oder der Matheolympiade erzielen die Pädagogen der Kolping-Schule hervorragende Abschlussquoten. „Viele unserer gut 850 Schüler gelten an staatlichen Schulen als Problemfälle und würden es dort vielleicht niemals zum Schul- und Ausbildungsabschluss schaffen“, erläutert Pilch.

Einige Schüler lernen erst an der Kolping-Schule wieder, dass Schule Spaß machen kann und so verwundert es nicht, dass die Schule dreifach als „Schule mit Idee“ ausgezeichnet wurde. Neben dem Literaturwettbewerb und der Matheolympiade motivieren die rund 60 Pädagogen die Schüler vor allem mit einer engen, persönlichen Atmosphäre: „Viele unserer Schüler kennen Wärme und Anerkennung von zu Hause gar nicht. Dass die Jugendlichen sich hier wohlfühlen, merken wir auch daran, dass wir in unserem schön und farbenfroh gestalteten, mit hochmodernen Fachkabinetten ausgestatteten Schulgebäude nie mit Schmierereien Probleme hatten. Im Gegenteil: Alle helfen mit, dass unsere Schule so schön bleibt“, so Pilch.

Weitere Infos: www.aksdresden.de    

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